Feinstaubplakette für Wohnmobile und Wohnwagen

Das der Straßenverkehr zu einen großen Anteil an der Feinstaubbelastung in Städten und Gemeinden beiträgt ist hinlänglich bekannt. Gerade in Ballungsgebieten mit hohem Verkehrsaufkommen liegt der Feinstaubanteil daher öfters über Grenzwerten. Deswegen führen immer mehr Städte und Kommunen sogenannte Umweltzonen ein. In diesen Umweltzonen darf nur gefahren werden, wenn dies durch ein Zusatzschild erlaubt wird, und das Fahrzeug die entsprechend notwendige farblich codierte Feinstaubplakette besitzt.

Die für das Fahrzeug zulässige Feinstaubplakette (umgangssprachlich auch Umweltplakette genannt) wird mittels der Feinstaubemission des Fahrzeugs bestimmt. Die Feinstaubemission wird dabei durch den Emissionsschlüssel in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein) angegeben. Die Feinstaub- oder Umweltplakette ist z.B. bei den Zulassungsstellen, beim TÜV oder in vielen Werkstädten erhältlich und kostet etwa 5-10 Euro.

Wer ohne gültige Plakette in einer Umweltzone erwicht wird, kann mit 40 Euro und einem Punkt in Flensburg belangt werden.

Umweltplaketten für Wohnwagen und Wohnmobile

So viel zur Theorie. Aber was bedeutet das nun für Camper mit Wohnmobilen und Wohnwagen, die in eine Umweltzone fahren wollen oder dort wohnen.

Besitzer von Wohnwagen müssen für Ihr Zugfahrzeug eine Umweltplakette besorgen. Ist das Zugfahrzeug nicht zu alt, stellt dies in der Regel kein großes Problem dar. Die meisten PKW besitzen die notwendige Schadstoffklasse.

Als Wohnmobilbesitzer sieht die Sache leider etwas komplizierter aus.

Beträgt das zulässige Gesamtgewicht des Wohnmobils nicht mehr als 2,8 Tonnen, dann wird das Fahrzeug wie ein PKW behandelt. Es gelten also die PKW-Emissionsschlüssel.

Bei Caravans, die mehr als 2,8 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht besitzen, kommen die LKW-Emissionsschlüssel zum Einsatz.

Relativ neue Wohnmobile, dürften keine Schwierigkeiten haben, eine Feinstaubplakette zu erhalten. Alle bekannten Wohnmobilhersteller bieten ihre Modelle in der Zwischenzeit mit Feinstaubplakette an.

Bei älteren Caravans oder Re-Import-Wohnmobilen sieht es schon anders aus.

Teilweise sind die Emissionsklassen so schlecht, dass das Fahrzeug keine Plakette bekommt, oder es ist nicht so schnell ersichtlich in welche Klasse das Wohnmobil fällt, weil der Emissionsschlüssel nicht im Fahrzeugbrief angegeben ist.

Was kann man nun mit einem älteren Wohnmobil tun, um eine Umweltplakette zu erhalten?

Bei einigen Wohnmobilen ist eine Umschlüsselung in eine günstigere Schadstoffklasse möglich. Manche Hersteller oder Vertragshändler bieten eine kostenlose Überprüfung der Umschlüsselung an.

Wenn das Fahrzeug in eine günstigere Schadstoffklasse umgeschlüsselt werden kann, stellt der Hersteller eine Bescheinigung aus, die bei der Zulassungsstelle vorgelegt wird und zu einer Feinstaubplakette berechtigt. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass man so auch noch KFZ-Steuer sparen kann.

Ist keine Umschlüsselung möglich, kann man über eine technische Nachrüstung von Partikel- und Russfiltern nachdenken. Nachgerüstete Wohnmobile können durch eine günstigere Schadstoffklasse eine Feinstaubplakette erhalten und zudem KFZ-Steuer sparen. Ob sich ein Nachrüsten lohnt, hängt sicherlich vom Einzelfall ab und ist unter Betrachtung der Umrüstkosten und eingesparter Steuern zu bewerten.

Wer weder umschlüsseln noch umrüsten kann, kann versuchen eine  Ausnahmegenehmigung der Kommune, in der er angemeldet ist, zu erlangen. Welche Voraussetzung für eine Ausnahmegenehmigung vorliegen müssen, ist aufgrund regionaler Unterschiede bei der lokalen Zulassungsstelle zu erfragen.

Nicht jedes Wohnmobil bekommt eine Feinstaubplakette

Im schlimmsten Fall darf mit dem Wohnmobil nicht in die Umweltzonen gefahren werden. Da sich diese aktuell nur auf Großstädte beschränken, ist das für viele Wohnmobilfahrer noch zu verschmerzen.

Wer allerdings mit dem Gedanken spielt ein Wohnmobil zu kaufen, sollte vor allem bei einem Gebrauchtkauf auf die Emissionsklasse des Fahrzeugs achten.

Weitere Informationen: Der TÜV Nord, hat eine Datenbank mit Feinstaubplaketten und Nachrüstmöglichkeiten ins Netz gestellt. Nach Eingabe der Fahrzeugschlüsselnummern bekommt man weitere Informationen, z.B. über die zulässige Feinstaubplakette.  Die Webseie ist unter http://www.tuev-umweltplakette.de/ erreichbar.

Campingpreise in Europa 2010

Deutschland ist mit seinen unterschiedlichen Reisemöglichkeiten bei deutschen Campern das Reiseland Nummer eins. Die Vorteile des Urlaubs im eigenen Land sind vielfältig. Neben der guten Erreichbarkeit, Sprachvorteilen spielen sicherlich auch die gut ausgerüsteten und günstigen Campingplätze eine Rolle.

Der ADAC verglich nun die Preise von Campingplätzen in Europa: Und dabei schnitten deutsche Campingplätze sehr gut ab. Verglichen wurde eine Übernachtung für zwei Erwachsene und ein 10-jähriges Kind inklusive Standplatz, Nebengebühren, Strom, Warmduschen und Kurtaxe.

Der europäische Durchschnittspreis lag bei 32,16 Euro, wohingegen der deutsche Mittelwert bei 25,45 Euro lag. Also 6,71 Euro pro Tag weniger, was bei 14 Tagen Aufenthalt fast hundert Euro (93,94 Euro) ausmacht. Günstiger als Deutschland waren nur noch Polen und Ungarn.

Wenig verwunderlich führen Italien und Spanien auf Platz ein und zwei die Liste der teuersten Reiseziele an. Weitere Länder und Durchschnittspreise entnehmen Sie bitte der Grafik.

Bildquelle: ADAC

Faltcaravan – Weder Zelt noch Wohnwagen

Faltcaravans, auch unter den Namen Faltwohnwagen oder Zeltanhänger bekannt, sind Zelte, die in einen PKW-Anhänger verbaut sind. Durch aufklappen oder falten, werden diese Faltzelte aufgebaut. Nach dem Aufbau ist der Anhänger in der Regel integrierter Teil des Zelts und beherbergt z.B. das Bett.

Die Idee von Faltwohnwagen ist nicht neu, in den letzten Jahren hat sich allerdings viel am Komfort und Handhabung getan. So werben einige Hersteller damit, dass ihre Zeltanhänger in 30 Sekunden aufgebaut werden können. Auch wenn der schnelle Aufbau nur durch häufige Routine zu Stande kommt, lässt sich nicht leugnen, dass das Zeltcaravans für ihre Größe sehr schnell aufgebaut ist. Sie bieten dem Camper damit unheimlich viel Flexibilität.

Nachfolgendes Video des Aufbaus eines Faltcaravans verdeutlicht die Funktionsweise dieser Campingvariante.

Um die Sinnhaftigkeit von Faltwohnwagen zu beurteilen muss man sie mit den beiden Konkurrenten vergleichen, die der Faltwohnwagen zu ersetzen versucht: Das klassische Zelt und den Wohnwagen.

Zelt oder Faltcaravan?

Vergleicht man den Zeltanhänger mit einem gewöhnlichen Zelt, fällt der schnelle Aufbau besonders ins Gewicht. Schneller aufgebaut sind nur noch Sekunden- und Wurfzelte.

Aber neben der Aufbauzeit, spielt auch der Mehrkomfort des Anhängers eine entscheidende Rolle. Fast alle Faltcaravans bieten sehr viel Stauraum, da der Anhänger nur zu einem geringen Teil mit dem Zelt beladen ist und der restliche Platz als Ladefläche zur Verfügung steht. Je nach Modell und Anbieter kommen so schnell 1000 Liter Ladevolumen zusammen und das zusätzlich zum Stauraum des Zugfahrzeugs.

Ein weiteres Komfortplus im Vergleich zum gewöhnlichen Zelt, sind die Ausstattungsvarianten der Zeltanhänger. Die meisten Modelle lassen sich mit einer mobilen Küche, großem Bett mit Lattenrost und Raumerweiterungen aufrüsten. So sind auch längere Zelturlaube sehr komfortabel zu verbringen. Neben dem Komfort steigt bei zusätzlicher Ausrüstung natürlich auch der Preis, was man sicherlich als Nachteil der Zeltcaravans auslegen kann.

Zeltanhänger im Vergleich mit Wohnwagen

Vergleicht man den Komfort von Faltcaravans zu normalen Wohnwagen kommt es auf die persönliche Einstellung an. Der Faltcaravan hat wahrscheinlich weniger Ausrüstung, die Wohnwagenbesitzer nicht mehr missen möchten (Sat-TV-Anlage, Nasszelle oder Schränke). Im Gegenzug bietet er dafür mehr Platz. So sind bspw. Modelle mit 36 Quadratmetern Wohnraum zu haben.

Auch den Vergleich mit einem gewöhnlichen Wohnwagen muss ein Faltwohnwagen nicht scheuen.

Durch das geringere Gewicht des Hängers, lassen sich Faltwohnwagen von allen Fahrzeugen mit Anhängerkupplung nutzen. Auch das Fahrgefühl ist mit dem zusammengepackten, kleineren Anhänger besser als mit einem größeren Wohnwagen. So hat man beispielsweise einen freuen Blick nach hinten, was dem Manövrieren auf dem Campingplatz zu gute kommt.

Die geringere Größe und spezielle Ausrüstungsvarianten der Faltcaravans erlauben auch Off-Road-Camping. Dieser Aspekt ist für Camping in Australien oder Amerika nicht uninteressant. Off-Rad-Faltcaravans haben meist größere Räder und einen höheren Bodenabstand, um auch in unebenen Gelände zurecht zu kommen.

Aber auch wenn man nicht im Urlaub unterwegs ist, wandelt sich die geringe Größe des Zeltanhängers wieder zum Vorteil. Die meisten Modelle lassen zu, dass man das Zelt vom Anhänger abbauen kann. So ist einerseits der Anhänger normal nutzbar und anderseits platzsparend zu verstauen (je nach Größe sogar Hochkant).

Vergleicht man den Komfort von Faltcaravans zu normalen Wohnwagen kommt es auf die persönliche Einstellung an. Der Faltcaravan hat wahrscheinlich weniger Ausrüstung, die Wohnwagenbesitzer nicht mehr missen möchten (Sat-TV-Anlage, Nasszelle oder Schränke). Im Gegenzug bietet er dafür mehr Platz. So sind bspw. Modelle mit 36 Quadratmetern Wohnraum zu haben.

Bei den Anschaffungskosten spielt die gewünschte Ausrüstung auch wieder eine entscheidende Rolle. In der Regel ist der Faltwohnwagen günstiger, hat dafür aber weniger Ausrüstung als der Wohnwagen.

Was kosten Faltcaravans?

Die Preise dieser Campingmobile variieren von Hersteller zu Hersteller. Als groben Startwert kann man aber 7.000 Euro ansetzen. Wobei bei mehr Ausstattung schnell Preise über 10.000 Euro zustande kommen. Damit sind diese Modelle deutlich teurer als Zelte, aber günstiger als Wohnwagen.

Für wen eignet sich nun ein Zeltcaravan?

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Campinghybrid weder das Zelt noch den Wohnwagen ersetzen kann. Er versucht aber die Vorteile aus beiden Welten zu verbinden und schafft das auch ganz gut.

Ideal sind diese Modelle für Camper, die mehr Platz als im Wohnwagen benötigen, aber auch mehr Komfort als im reinen Zelt verlangen und dabei auf die nötige Flexibilität (Auf- und Abbau, Standortwechsel) nicht verzichten wollen.

Gerade fürs Familiencamping als Familienzelt eignen sich die Modelle sehr gut. Aber auch für Off-Road-Camper, die eine robuste, flexible aber trotzdem komfortable Lösung suchen, kommt ein Faltcaravan sicherlich in die engere Auswahl.

Wie wichtig ist der Wohnwagenhersteller?

Die Auswahl an Wohnwagen ist groß – für den Verbraucher ist es oftmals nicht leicht, aus der Vielzahl der verschiedenen Hersteller und Wohnwagenmodelle das richtige Exemplar herauszusuchen.

Damit der künftige Wohnwagen alle persönlichen Anforderungen erfüllt, ist es zunächst sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, welche Leistungskriterien der Wohnwagen auf alle Fälle erfüllen sollte. Am besten macht man sich eine entsprechende Liste, die dann mit den einzelnen Modellen verschiedener Hersteller abgeglichen werden sollte.

Auch wenn ein Wohnwagen über das Internet erstanden werden soll – auf jeden Fall sollte das jeweilige Wunschmodell zuvor „live“ vor Ort begutachtet werden. Nur so kann man sich ein umfassendes Bild von dem gewünschten Wohnwagen machen.

Eine gute Möglichkeit, verschiedene Wohnwagen anzusehen und zu vergleichen, bieten beispielsweise Fachmessen. Eine davon ist die CMT (Messe für Caravan, Motor und Touristik), die jährlich im Januar in Stuttgart stattfindet.

Ob einfacher Wohnwagen für naturnahes Camping, oder exklusives Modell für einen komfortablen Urlaub auf dem Campingplatz, ob als Single oder mit Großfamilie – für jeden Anspruch findet sich auf dem Markt der Wohnwagen garantiert der richtige Caravan.

Besonders bekannte Hersteller in Deutschland sind unter anderem Hymer, Dethleffs oder auch die Premium-Marke Tabbert. Auch ausländische Hersteller erfreuen sich seit einigen Jahren immer zunehmender Beliebtheit bei deutschen Campern, da sie oftmals ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis mit sich bringen.

Wandern und Zelten

Wandern und Zelten lassen sich wunderbar miteinander verbinden. Ob nur ein Kurztrip oder ein mehrtägiger Aufenthalt in der Natur – mit der richtigen Ausrüstung wird jeder Ausflug ins Grüne, unabhängig von Hütten und Campingplätzen, zum unvergesslichen Erlebnis. Bevor man allerdings zur Zeltwanderung aufbricht, sollte man sich über einige Dinge Gedanken machen und im Vorfeld gut planen.

Geführte Zeltwanderung oder selbst planen?

Mittlerweile gibt es einige Reiseanbieter, die sich auf Wandertouren mit Zelt spezialisiert haben – und europa- oder gar weltweite Zeltwanderungen anbieten. Hier kann man sich auf einen Reiseführer verlassen, der sich im Zielgebiet gut auskennt, und kann in einer kleinen Gruppe die Wunder der Natur genießen.

Doch natürlich lässt sich das Zeltwandern auch auf eigene Faust planen und realisieren. Das A und O ist dabei natürlich die richtige Organisation.

Richtige Ausrüstung für die Wandertour mit Zelt

So sollte vor allem bei mehrtägigen Ausflügen beachtet werden, dass das Gepäck, das mitgenommen wird, auch stets getragen werden muss. In den Wanderrucksack (Rucksäcke bei Bergfreunde.de) sollte demnach wirklich nur das Notwendigste eingepackt werden.

Hierzu zählen unter anderem eine Grundausstattung an Outdoor-Kleidung, Waschzeug und Hygieneartikel, sowie Medikamente, Pflaster, ein Taschenmesser und Sonnenschutz. Für schlechtes Wetter sollte auch die passende Regenkleidung mitgeführt werden. Bei Selbstverpflegung müssen neben einem Campingkocher natürlich auch noch Lebensmittel und Getränke mit ins Gepäck.

Viele Wanderwege sind ausgeschrieben – doch wer sich abseits des Massentourismus bewegen will, sollte ausreichend aktuelles Kartenmaterial dabei haben, und auch auf einen Kompass nicht verzichten. Nicht jeder Trampelpfad wird auf Anhieb erkannt!

Nicht zuletzt müssen natürlich die Basics für das Zelten mitgenommen werden. Das Zelt selbst sollte möglichst nicht zu viel an Gewicht erbringen, und über ein geringes Packmaß verfügen.

Auf Qualität und Funktionalität der Ausrüstung achten

Es lohnt sich, auf Qualität zu setzen – billige Zelte sind zwar für die ein oder andere Sommernacht gut zu gebrauchen, aber viele Ausfertigungen halten einem stärkeren Regen nicht stand. Dann kann es schnell sein, dass der Schlafraum unter Wasser steht, und den Spaß am Zelten gründlich verdirbt. Teurere Zelte schützen hingegen ausreichend und zuverlässig gegen Nässe, Feuchtigkeit und Wind. Spezielle Trekkingzelte sind auch meist leichter und haben ein geringes Packmaß.

Neben dem Zelt ist natürlich noch eine Isomatte (gibt es als aufblasbare und damit platzsparende Ausfertigungen: Link) und ein Camping-Schlafsack von Nöten.

Es empfiehlt sich, sämtliches Gepäck in wasserdichten Kunststofftüten zu verpacken. Hierzu eignen sich beispielsweise kleine Müllsäcke recht gut. Dann kann auch eine Schlechtwetterfront der Ausrüstung nichts anhaben.

Wandern und Zelten kann in der Kombination sehr viel Spaß machen. Ob durch die Berge oder durch verschiedene Ortschaften, entlang an Seen, Flüssen oder gar am Meer – die Möglichkeiten sind vielfältig und gewähren ein Höchstmaß an Flexibilität und Unabhängigkeit auf Reisen.

Gasprüfung für Wohnwagen

Wohnwagenbesitzer sind dazu verpflichtet, alle zwei Jahre einen Gasprüfung an ihrem Wohnwagen durchführen zu lassen. Mit dieser Prüfung soll gewährleistet werden, dass sich die Flüssiggasanlage (Heizung, Kocher usw.) des Wohnwagens auf dem neuesten Stand befindet und einwandfrei funktioniert.

Gasanlagen sind regelmäßig zu überprüfen

Eine defekte Gasanlage kann ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen, das durchaus lebensbedrohlich sein kann. Insofern ist die Gasprüfung beim Wohnwagen ein durchaus wichtiges und sinnvolles Unterfangen.

Die Gasprüfung kann in der Regel von den meisten Wohnwagenhändlern und dem TÜV durchgeführt werden. Die Gasleitung wird hierbei einem Überdruck von 150 mbar ausgesetzt – diesem Druck muss die Leitung über einen bestimmten Zeitraum hinweg standhalten.

Darüber hinaus werden auch der Gaskasten, sowie auch die verschiedenen Schläuche und die Brennstellen genauestens auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft. Auch der Kamin wird einer Kontrolle unterzogen, ebenso wie die Absperrhähne. Eben alles was mit der Gasanlage in Verbindung steht.

Kam die Gasprüfung beim Wohnwagen zu einem positiven Ergebnis, so erhält der Wohnwagenbesitzer eine Plakette, die zwei Jahre Gültigkeit besitzt.

Mehr Sicherheit durch regelmäßige Gasprüfung

Die Gasprüfung ist nicht nur für die eigene und die Sicherheit anderer von Vorteil. Viele Campingplätze bestehen sogar auf eine regelmäßige Gasprüfung, und lassen Camper ohne entsprechende Plakette teilweise gar nicht erst auf die Anlage. Auch durch den TÜV kommt der Wohnwagen nur mit einer gültigen Gasprüfplakette – allerdings kann die Prüfung auch gleich mit dem TÜV mitgemacht werden.

Wird man ohne gültige Plakette erwischt, so kann dies unter Umständen sogar dazu führen, dass man die Betriebserlaubnis für seinen Wohnwagen verliert.

Doch alleine die Sicherheit, die durch die Gasprüfung beim Wohnwagen gewährleistet wird, sollte die Investition wert sein – rund 25 Euro kostet die Prüfung alle zwei Jahre.

Vorzelte für Wohnwagen

Vorzelte gehören zu den beliebtesten Ausstattungsmerkmalen beim Wohnwagen. Ob für ein gemütliches Familienfrühstück, als Spielfläche für die Kinder oder einfach als entspannter Platz im Schatten – das Vorzelt macht jeden Wohnwagen noch einmal komfortabler, und bringt damit eine noch höhere Urlaubsqualität und Komfort mit sich.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie der Raum in einem Vorzelt genutzt werden kann – und nahezu ebenso wie viele Varianten von unterschiedlichen Vorzelten.

Welches Vorzelt die beste Wahl darstellt, hängt jeweils von den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen ab. Da es mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Modelle gibt, bleiben hinsichtlich des Vorzeltes keine Wünsche offen. Jedes Vorzelt bringt seine ganz eigenen Vorteile mit sich.

So gibt es beispielsweise mehrteilige Zelte, die sich leicht und in mehreren Schritten aufbauen lassen. Diese Vorzelte bestehen meist aus fünf verschiedenen Teilen – aus einem Dach, sowie Seitenwänden und Vorderwandelementen.
Sie bieten vor allem den Vorteil, dass sie sich leicht im Gepäck verstauen lassen, und platzsparend mit in den Urlaub genommen werden können. Hinzu kommt, dass sich verschiedene Nutzungsvorteile aus dem mehrteiligen Vorzelt ergeben.

Damit das Vorzelt gut gegen Wind und Wetter geschützt ist und eine möglichst lange Lebensdauer genießt, empfiehlt es sich auf Vorzelte mit einem Vordach zurückzugreifen. Das Vordach bietet nicht nur ausreichenden Wetterschutz, sondern macht auch die gesamte Konstruktion noch einmal stabiler und optimiert die Passform des Vorzeltes. Besonders ausgeprägte Vordächer bringen allerdings den Nachteil mit sich, dass sie schwerer sind und sich auch nicht ganz so leicht aufbauen lassen wie ein klassisches Vorzelt.

Gute Vorzelte besitzen die Möglichkeit zur Belüftung, die sich insbesondere in den heißen Sommermonaten auszeichnet. Empfehlenswert sind verschließbare Belüftungen, die bei Bedarf gegen Zugluft schützen.

Wer nur auf der Suche nach einem Sonnenschutz ist, sollte sich überlegen ein Sonnensegel in Betrachtung zu ziehen. Sonnensegel sind in der Regel kleiner und schneller aufgebaut als Vorzelte.

Schutzdach für Wohnwagen und Wohnmobil

Schutzdächer für Wohnwagen erfüllen mehrere Funktionen: Zum Einen können sie als praktisches Vordach eingesetzt werden, sodass die Freifläche vor dem Wohnwagen als hübsch überdachte Terrasse genutzt werden kann – zum Anderen gibt es Schutzdächer, die speziell darauf ausgelegt sind, den Wohnwagen selbst vor Witterungseinflüssen im Sommer wie auch Winter zu schützen. Diese Schutzdächer werden sodann direkt auf dem Dach des jeweiligen Wohnwagens angebracht.

Schutzdach als Vordach

Fungiert das Schutzdach am Wohnwagen als Vordach, so bietet es den Vorteil, dass sich das bei Campern allseits beliebte Sitzen im Freien vor dem eigenen Wohnwagen im kühlen Schatten genießen lässt. Darüber hinaus bietet das Schutzdach nicht nur zuverlässigen Schutz vor Sonneneinstrahlung, sondern auch vor Wind und Regen und gleicht eher einem Sonnensegel. Und nicht zuletzt kann man sich dank dem Vordach auch vor neugierigen Blicken von außen schützen.

Wohnwagenschutzdach als tatsächlicher Schutz

Wird das Schutzdach als Schutz für den Wohnwagen verwendet, so bietet es hier zuverlässige Sicherheit bei Stürmen und Hagel und anderen Witterungseinflüssen. Der Wohnwagen bleibt so auch auf längere Sicht hin ein ansehnliches Domizil in gutem Zustand. Damit schützen sich Wohnwagenbesitzer auch vor einem Wertverlust, und können den Wagen bei Bedarf auch wieder besser verkaufen.

Viele Wohnwagen werden ohne entsprechendes Schutzdach irgendwann undicht. Mit den speziellen Dächern wird dieser Gegebenheit zuverlässig entgegen gewirkt.

In der Regel sind Schutzdächer aus PVC gefertigt, und werden jeweils individuell auf die Größe des jeweiligen Wohnwagens abgestimmt. Auch eine Regenablaufrinne ist bei den meisten Schutzdächern mit dabei, sodass das Wasser im Regenfall gut ablaufen kann.

Eine professionelle Montage ist beim Kauf eines Schutzdaches anzuraten – nur wenn das Dach richtig montiert ist, bietet es einen ausreichenden und zuverlässigen Schutz vor Witterungseinflüssen. Die Kosten für ein gutes Schutzdach für den Wohnwagen belaufen sich auf rund 1.000 Euro – wobei die Grenzen nach oben – wie so meist – offen sind.

Schützdächer für Wohnmobile

Auch für Wohnmobile sind mittlerweile Schutzdächer erhältlich. Sie können meist auch während der Fahrt auf dem Wohnmobil installiert bleiben, sodass das Schutzdach nicht jedes Mal erneut angebracht und wieder abgebaut werden muss.

Da Wohnmobile oftmals einen wesentlich höheren Werteverfall erfahren als Wohnwagen, sollte hier der Überlegung, in ein Schutzdach zu investieren, eine große Bedeutung beigemessen werden.

Sonnensegel für Wohnwagen

Wer auf dem Campingplatz Urlaub macht, genießt in den Sommermonaten das gemütliche Sitzen vor seinem Wohnwagen oder Wohnmobil. Das Gefühl ist ähnlich wie zuhause auf der Terrasse – und vermittelt eine wohliges und entspanntes Urlaubsatmosphäre.

Damit man auch vor dem Wohnwagen vor Sonne, Wind und Wetter gut geschützt ist, gehört das Sonnensegel quasi zur Grundausstattung eines jeden Wohnwagen-Besitzers.

Sonnensegel gibt es mittlerweile in jeder nur erdenklichen Form und Preisklasse. Günstige und einfache Sonnensegel, die sich auf nur wenige Quadratmeter erstrecken, sind ebenso zu finden wie ein exklusiver und komfortabler Allwetterschutz, der den Außenbereich vor dem Wohnwagen von allen Seiten perfekt abdeckt.

In der Regel werden Sonnensegel für den Wohnwagen aus reißfestem und robustem Material hergestellt – so kann gewährleistet werden, dass es zu keinen größeren Abnutzungserscheinungen kommt, auch wenn das Sonnensegel über die gesamte Nutzungszeit des Wohnwagens aufgestellt bleibt.

Es gibt mittlerweile aber auch einen Sonnenschutz, der sich bei Bedarf ausrollen lässt, und ansonsten klein und handlich in jeder Tasche verstauen lässt. Diese Modelle besitzen auch nur ein geringes Gewicht und sind somit auch für häufige Standortwechsel ideal. Allerdings liegt hierbei der Preis auch etwas höher als bei den klassischen Sonnensegeln.

Die meisten Sonnensegel erweisen sich außerdem als sehr pflegeleicht. Sie sind wasserfest und winddicht, strapazierfähig und lassen sich mit Wasser leicht von Schmutz und Dreck reinigen.

Sonnensegel werden am Wohnwagen meist mit Kedern befestigt – sie sind die ideale Alternative zu Haken oder Dübeln, die sich am Wohnwagen nur schwer oder gar nicht anbringen lassen. Je nach Modell, ist auch eine Befestigung am Boden notwendig für die man einfach Heringe verwenden kann.

Wohnmobil oder Wohnwagen kaufen/mieten

Viele Urlauber stehen vor der Frage, ob sie sich eher für den Kauf oder Miete eines Wohnmobils oder doch für einen Wohnwagen entscheiden sollen. Eine pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht – vielmehr begründet sich die Entscheidung in den individuellen Ansprüchen und Reisevorstellungen.

Wohnmobil Vor- und Nachteile

Das Wohnmobil ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Fahrt selbst bereits als Urlaub gilt – sprich dann, wenn der Standort während der Reise mehrmals gewechselt werden soll, oder man einfach spontan in den Urlaub fährt, ohne noch genau zu wissen, wohin es gehen soll.

Mit dem Wohnmobil kann man unkompliziert auch auf vielen Parkplätzen übernachten, und findet in ganz Europa zahlreiche Stellplätze, die auch preislich günstiger sind als die Übernachtung auf klassischen Campinganlagen.

Zudem eignen sich Wohnmobile auch gut zum Wintercamping – zumindest dann, wenn sie über einen doppelten Boden verfügen. Dann kann das Wohnmobil das ganze Jahr über genutzt werden – und Urlauber sind nicht auf eine bestimmte Jahreszeit angewiesen. Weitere Informationen und Tipps und Tricks zum Wintercamping mit Wohnwagen oder Wohnmobil.

Insgesamt ist man mit dem Wohnmobil gegenüber dem Wohnwagen unabhängiger – und kann seinen Urlaub flexibler gestalten.

Nachteilig beim Wohnmobil ist allerdings, dass man stets ein großes Fahrzeug mit sich führt. Das kann beispielsweise in kleinen Dörfern zum Problem werden, wenn man die Altstadt besichtigen will und mit dem großen Wohnmobil kaum durch die kleinen Gassen kommt.

Dafür bezeichnen viele Wohnmobilfahrer ihr Fahrzeug als übersichtlicher als ein Gespann aus Auto und Wohnwagen, und befürworten vor allem die leichtere Art mit dem Wohnmobil einzuparken und zu rangieren. Auch Anfänger gewöhnen sich in der Regel schneller daran mit einem Wohnmobil zu fahren, als ein Gespann zu lenken.

Vorteile und Nachteile von Wohnwagen

Der Wohnwagen hingegen bietet auch seine Vorteile – vor allem dann, wenn man sich im Urlaub hauptsächlich an einem Standort niederlassen will, und weiß, wohin die Reise gehen soll.

Mit dem Zugfahrzeug allein kann man dann auch vor Ort problemlos überall herumfahren und auch kleine Dörfer besichtigen und kleinere Parklücken in den Städten nutzen. Besonders dann, wenn ein Dieselfahrzeug als Zugfahrzeug gewählt wird, erweist sich das Umherfahren damit im Urlaub als wesentlich sparsamer im Unterhalt als ein Wohnmobil.

Auch Wohnwagen gibt es mittlerweile in wintertauglicher Ausführung, sodass auch hier niemand sich von einer Jahreszeit abhängig machen muss. Vom sparsamen Low-Budget-Modell bis hin zur Exklusivausstattung bleiben auch bei den Wohnwagen heutzutage keine Wünsche mehr offen.

Dennoch sind die Wohnwagen insgesamt günstiger (bei Kauf und Miete) als Wohnmobile. Sie eignen sich aus diesem Grunde auch bevorzugt für diejenigen, die nicht allzu häufig vom Campingurlaub Gebrauch machen. Ein Wohnmobil hingegen ist eine Investition, die nur dann lohnenswert ist, wenn das Fahrzeug später auch regelmäßig und häufig zum Einsatz kommt.

Entscheidung nach persönlichen Vorlieben

Empfehlenswert ist es, sich vor der verhältnismäßig großen Anschaffung auf alle Fälle beide Alternativen anzusehen – und unbedingt auch beides auszuprobieren.

Wer bereits ein bestimmtes Modell im Auge hat, kann mit einem Mietfahrzeug auch zunächst einen Kurzurlaub machen, um sich mit der Ausstattung und Handhabung vertraut zu machen.

Es ist wie mit allen anderen Gütern – jeder Geschmack ist anders, und was für den einen passt, muss für den anderen nicht zwangsläufig das richtige sein.