Tunnelzelte

Tunnelzelte sind insbesondere wegen ihres geringen Gewichtes und zugleich großzügigen Platzangebotes sehr beliebt. Sie eignen sich ideal für alle Camper, die gerne etwas mehr Raum zur Verfügung haben, und dennoch auf einen leichten Transport und Aufbau nicht verzichten möchten.

Zwei oder auch mehrere parallel zueinander stehenden Gestängebögen lassen das Zelt wie einen Tunnel erscheinen. Durch die in Längsrichtung fast senkrecht stehenden Innenzeltwände wird bei diesem Zelttyp deutlich mehr Platz gewährt als bei anderen Zelten.
Hinzu kommt, dass die nutzbare Fläche des Tunnelzeltes höher ist als bei anderen Zelttypen – rund 90 Prozent der gesamten Bodenfläche lassen sich nutzen.

Tunnelzelte besitzen, gerade bei größeren Ausführungen, oftmals mehrere Eingänge und verfügen über Moskitonetzfenster und Sonnendächer für gemütliche Stunden im Freien. Zudem lassen sich an die Zelte große Apsiden anbringen, die auch sperrigem Gepäck genügen Stellmöglichkeit bieten.

Der Aufbau von Tunnelzelten gestaltet sich relativ einfach. Die Gestängekanäle liegen im Außenzelt, sodass das Aufstellen auch von unerfahrenen Campern mühelos bewältigt werden kann. Tunnelzelte sind jedoch nicht freistehend, die Mindestanzahl der Heringe liegt bei 2, meist werden jedoch mehrere Heringe verwendet.

Steht das Zelt gut zur Windrichtung, erweisen sich Tunnelzelte als durchaus windstabil. Der Wind kann, wenn er auf die kleine Seite trifft, gut nach oben abgelenkt werden. Trifft der Wind jedoch auf die Breitseite des Zeltes, hat er eine recht große Angriffsfläche und kann das Zelt durchaus einmal zum Wanken bringen.

Mittlerweile gibt es jedoch auch Modelle von Tunnelzelten, bei denen auf das Problem der Windstabilität besonders eingegangen wurde. Hier wird dann eine gute Stabilität durch eine Minimierung der Stellfläche und eine Maximierung der nutzbaren Bodenfläche erreicht, was auch den Aufbau des Zeltes deutlich vereinfacht.

Campingmessen in 2010

Auf Campingmessen stellen Hersteller von Wohnmobilen, Wohnwagen, Zelten und Campingausrüstung ihre neuen Produkte vor. Die Messen sind daher ein beliebter Anlaufpunkt für Campinginteressierte und nicht nur für das Fachpublikum.

Neben den Herstellern stellen sich teilweise auch beliebte Urlaubsregionen und solche die es werden wollen vor. Wer also noch nicht sicher ist wo er 2010 Campen will kann sich auf den Messen auch Anregungen geben lassen.

In 2010 gibt es einige interessante Messen, die sich u.a. mit dem Thema Camping und Urlaub beschäftigen. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

CMT – Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik
16.01. – 24.01.2010 in der Neuen Messe Stuttgart
Webseite: http://www.messe-stuttgart.de/cmt

Reise + Camping – Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
24.02. – 28.02.2010 auf dem Messegelände Essen
Webseite: http://www.reise-camping.de

Caravan Salon Düsseldorf
28.08. – 05.09.2010 auf dem Düsseldorfer Messegelände
Webseite: http://www.caravan-salon.de

Die meisten Messen haben in der Regel spezielle Öffnungstage für Fachbesucher und welche für den Publikumsverkehr. Bei der Planung des Messebesuchs sollte dies berücksichtigt werden.

Steilwandzelte

Steilwandzelte sind genau die richtige Wahl für längere Aufenthalte auf dem Campingplatz. Auch für Familien eignen sich Steilwandzelte besonders gut, weil sie über ausreichend Platz für alle Familienmitglieder und das Gepäck verfügen und einen guten Wohnkomfort mit sich bringen und sich dadurch sehr gut zum Familiencamping eignen. Nicht umsonst wird diese Zeltform auch gerne als Familienzelt bezeichnet.

Im hinteren Bereich des Steilwandzeltes ist das Schlafzimmer zu finden, während im vorderen Teil des Zeltes das Wohnzimmer angesiedelt ist. Hier hat neben einer Sitzgruppe auch noch eine Kochecke Platz, und während der Nacht können auch Fahrräder und Freizeitgeräte dort sicher untergestellt werden.

Oftmals besitzen Steilwandzelte auch einen kleinen überdachten Vorbau, sodass es sich bei sommerlichen Temperaturen gemütlich draußen im Schatten sitzen lässt.

Stabile Gestänge sorgen dafür, dass das Zelt robust steht und auch für mehrere Wochen einen bequemen und sicheren Unterschlupf bietet – selbst bei starkem Regen oder Wind.

Gute Steilwandzelte verfügen außerdem über eine fest eingenähte Bodenwanne, die vor Regenwasser schützt und den Aufbau des Zeltes erleichtert. Auch ein Insektenschutz für Wohn- und Schlafraum ist oftmals bereits vom Hersteller integriert.

Kleinere Details wie eine Kabeldurchführung oder eine Zeitschriftenhalterung machen das Steilwandzelt in seiner Ausstattung und Komfort perfekt.

Kuppelzelte

Das Kuppelzelt ist der Klassiker schlechthin unter den Zelten. Mittlerweile ist dieser Zelttyp für jeden Einsatzbereich erhältlich und passt sich den unterschiedlichen Bedingungen perfekt an.

Das Kuppelzelt gehört zu den Leichtzelten, die ein Gewicht von höchstens 1.500 Gramm pro Person mit sich bringen. Es wird mit Hilfe eines Gestänges in mehreren Bögen aufgespannt und ist freistehend. Die Stangen laufen über der Grundfläche des Zeltes zusammen und behindern damit den Eingang nicht.

Einfache Kreuzkuppeln bei Kuppelzelten sind so konstruiert, dass sich zwei oder mehr Stangen am Mittelpunkt des Zeltes kreuzen. Bei Kuppelzelten mit geodätischen Kuppeln hingegen kreuzen sich die Zeltstangen mehrmals, mindestens an zwei Stellen – hier sind demnach auf alle Fälle drei Bögen notwendig. Beide Varianten zeichnen sich auch bei Wind durch eine gute Stabilität aus, wobei insbesondere Kuppelzelte mit geodätischen Kuppeln als robust und wetterstabil gelten.

Vorteilhaft ist, dass Kuppelzelte schnell auf- und auch wieder abgebaut sind und sich auf jeden Untergrund stellen lassen. Selbst ohne Zeltnägel oder Heringe lassen sie sich zur Not aufstellen – allerdings sollte dann genügend Gewicht (zum Beispiel in Form von Gepäck) zur Hand sein, um das Zelt gegen den Wind zu schützen. Der Camper erhält demnach ein hohes Maß an Flexibilität mit dieser Art von Zelt.

Kuppelzelte bringen außerdem ein geringes Packmaß mit sich und lassen sich aufgrund des niedrigen Gewichts problemlos transportieren – selbst in aufgebautem Zustand. Darüber hinaus bieten sie reichlich Platz, benötigen jedoch nur eine kleine Stellfläche.

Das Innenzelt eines Kuppelzeltes kann problemlos auch alleine aufgestellt werden, sodass sich im Sommer nicht zu viel Hitze im Innenraum anstaut, zugleich aber ein guter Schutz vor Insekten gegeben ist.

Gegenüber Tunnelzelten besitzen Kuppelzelte allerdings häufig den Nachteil, dass ein nur geringer Stauraum für Gepäck zur Verfügung stellt. Zudem muss beim Aufbau zunächst das Innenzelt aufgestellt werden – alleine sowie bei schlechter Wetterlage kann es demnach sein, dass schon beim Aufbau Nässe und Feuchtigkeit in das Zelt eindringt.

Es gibt jedoch auch Neuentwicklungen im Bereich der Kuppelzelt, bei denen die Gestänge direkt mit der Zelthaut verbunden sind. Die als Wurf- oder Sekundenzelte bezeichneten Varianten werden im unbenutzten Zustand zu einer Scheibe zusammengefaltet – der Aufbau geschieht im Handumdrehen durch das Loslösen der Transportverspannung sowie dem einfachen Hochwerfen des Kuppelzeltes. Diese Konstruktionen sind zwar zeitsparender beim Auf- und Abbau, bringen jedoch ein größeres Packmaß mit sich.

Beim Kauf eines Kuppelzeltes sollte darauf geachtet werden, dass die Verarbeitung stimmt, ein guter Schutz gegen Nässe und Wind gewährleistet wird, der Platz ausreicht und nicht zuletzt auch das Innenzelt in Sachen Helligkeit und Höhe den gewünschten Wohnkomfort bietet. Empfehlenswert sind außerdem Kuppelzelte, die verschließbare Lüfter und Eingänge besitzen, die mit Moskitonetzen abgedeckt werden können.

Campinggeschirr

Wer auf dem Campingplatz selbst kochen will, muss neben einem Campingkocher natürlich auch über das passende Campinggeschirr verfügen.

Hier wird zunächst zwischen Einweggeschirr und hochwertigerem Campinggeschirr unterschieden. Das Einweggeschirr besteht in der Regel aus Pappe oder aus dünnem Kunststoff, und wird nach Gebrauch einfach entsorgt. Dies bringt zwar den Vorteil mit sich, dass nichts abgespült und gereinigt werden muss – allerdings ist es gerade bei längeren Camping-Aufenthalten nicht gerade umweltfreundlich.

Hochwertigeres Campinggeschirr, das immer wieder zum Einsatz kommen kann, ist aus Melamin gefertigt. Melamin ist ein gehärtetes Harz, das vor allem durch seine Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit überzeugt. Das Campinggeschirr aus Melamin ist spülmaschinenfest, besitzt eine gute Oberflächenhärte und zeichnet sich außerdem durch Geschmacksneutralität aus. Gerade für diejenigen, die häufiger campen gehen, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Campinggeschirrs auf alle Fälle.

Das Campinggeschirr ist in den verschiedensten Ausführungen erhältlich – so können verschiedene Farben und Formen ausgewählt werden, unter denen jeder das findet, was seinen eigenen Vorstellungen entspricht.

Ebenfalls weite Verbreitung findet Campinggeschirr aus Metall (oftmals Aluminium). Alu-Campinggeschirr ist sehr robust, langlebig und im vergleich zu anderen Metallgeschirren sehr leicht. Es hat auch einen besonderen Charme aus Aluminiumgeschirr zu essen. Allerdings gibt es aber auch eine Vielzahl von Campern, die sich daran stören.

Wer die Wahl hat, hat eben auch die Qual.

Kleiner Tipp zur Reinigung des Campinggeschirrs:

Damit das Campinggeschirr schnell und zuverlässig wieder sauber wird, kann statt Spülmittel auch einfach eine Handvoll Sand/Dreck verwendet werden. Wer das Koch- und Essgeschirr vor dem Abwaschen mit Wasser damit einreibt, bekommt Fett und angebrannte Stellen wesentlich besser wieder weg – denn die im Dreck befindlichen Granulate absorbieren Öl und lösen durch die Reibung auch hartnäckige Verschmutzungen.

Kinderzelte

Wird der Campingausflug zum Familienurlaub, so kann es durchaus praktisch sein, ein eigenes Kinderzelt für den Nachwuchs mitzunehmen. Größere Kinder können sich dadurch ein wenig von den Eltern abgrenzen und so beim Camping mehr Eigenständigkeit erlernen. Kleinen Kindern bietet das Kinderzelt auch tagsüber eine spaßbringende Gelegenheit zum Spielen.

Kinderzelte gibt es in allen möglichen Ausführungen. Fröhliche Farben und gefragte Kindermotive sind beim Design vorherrschend und geben jede Menge Anregungen für fantasievolles Spielen auf dem Campingplatz, am Strand oder im heimischen Garten.
Doch nicht nur die Optik sollte beim Kauf eines Kinderzeltes eine Rolle spielen. Auch die funktionellen Eigenschaften sollten Berücksichtigung finden.

Das Kinderzelt ist in der Regel aufgrund seiner Größe schnell aufgebaut, bei einigen Modellen muss das Zelt nur auseinandergefaltet und aufgestellt werden. Die Ausführungen reichen vom professionellen Zelt mit hoher Wärmeisolation, Staufächern, stabilem Boden und Netzen bis hin zu Spielzelten, die beispielsweise in Form einer Ritterburg oder eines Prinzessinnenschlosses gehalten sind.

Für kleinere Kinder oder Babys bietet sich ein Kinderzelt an, das über einen hohen UV-Schutz verfügt. Viele Zelte bieten einen UV-Schutz von 50+ und halten damit gefährliche Sonnenstrahlen zuverlässig ab. Ein integriertes Moskitonetz schützt den Nachwuchs außerdem sicher vor Insekten. So sind die Kleinen auch bei hohen Temperaturen oder großen Höhen sicher vor Sonneneinstrahlung geschützt.

Auch auf die erforderliche Stabilität des Zeltes sollte geachtet werden. Die meisten Kinderzelte lassen sich mit mehreren Heringen befestigen und / oder gewähren außerdem guten Halt durch mit Sand befüllbare Außentaschen.

Das am häufigsten eingesetzte Material bei Kinderzelten ist Nylon oder Polyester. Sie lassen sich im Handumdrehen auf- und wieder abbauen, finden im Rucksack oder der Reisetasche bequem Platz und weisen ein nur geringes Gewicht auf.

Auf Campingplätzen können Kinderzelte meist kostenlos aufgestellt werden und sind deshalb ein guter Reisebegleiter. Wenn das nicht explizit ausgeschrieben wurde, lohnt es sich oftmals, einfach kurz nachzufragen.

Größere Kinder können in den Zelten schon alleine übernachten, kleineren Kindern bietet das Kinderzelt in den Sommermonaten angenehmen und windschützenden Schatten.

Campinglampen

Neben dem Campingkocher gehören auch die Campinglampen zur unbedingten Grundausstattung eines jeden Campers. Hier gibt es ein vielfältiges Angebot, aus dem es gilt das passende Leuchtmittel herauszusuchen. Dabei spielen vor allem die Ansprüche an die Helligkeit der Campinglampe, die Häufigkeit und die Dauer des Einsatzes sowie das Gewicht eine Rolle.

Meist lassen sich die Campinglampen bereits nach Betriebsstoffen gut auswählen. Die einfachste Campinglaterne wird mit einem simplen Teelicht ausgestattet. Dieses Licht reicht zumindest dafür aus, um ein kleineres Zelt auszuleuchten, etwas zu lesen oder zu schreiben. Das Teelicht kann auch mittels eines Reflektors verstärkt werden, zudem gibt es Ausführungen, die für mehrere Teelichter Platz bieten und entsprechend mehr Helligkeit mit sich bringen. Die Campinglampe kann dann nicht nur als Licht-, sondern gleichzeitig auch als leichte Wärmequelle dienen. Wird ein entsprechender Einsatz gekauft, so lassen sich diese Campinglampen auch mit Lampenöl nutzen.

campinglampe-gasDie klassischen Campinglampen werden nach wie vor mit Gas, Benzin oder Petroleum betrieben. Hier ist die Lichtausbeute deutlich höher als bei einem Teelicht, und auch die Brenndauer ist länger. Gas-Campinglaternen bringen etwa 80 Watt an Leistung mit sich, während Benzinlampen rund 200 Watt bieten können. Hochwertige Petroleumlampen können sogar eine Helligkeit von bis zu 400 Watt spenden und eine Betriebsdauer von etwa acht Stunden gewährleisten.

Oftmals lohnt es sich, bei dem Hersteller des ausgewählten Campingkochers nachzuprüfen, ob dieser nicht auch Campinglampen im Angebot hat. Dann lassen sich die Treibstoffe nämlich aufeinander abstimmen. Für Gaskartuschen gibt es bspw. Lampen- und Kochaufsätze.

Alternativ zum echten Kerzenlicht gibt es mittlerweile auch zuverlässige Campinglampen mit LED-Beleuchtung. Hier werden dann allerdings Akkus oder Batterien zur Nutzung fällig. Eine Taschenlampe sollte zwar in keiner Campingausrüstung fehlen, ihr relativ punktuelles Licht ist im Vergleich zu einer Campinglampe aber weniger geeignet angenehmes Licht zu verbreiten.

Bei allen Campinglampen, die Wärme oder Hitze entwickelt, sollte man darauf achten, dass die Lampe stabil steht und nicht mit brennbaren Materialien in Berührung kommt. Gerade die Zelthaut ist sehr Hitzeempfindlich.

Elektrokocher

Der Elektrokocher ist neben dem Gaskocher und dem Spirituskocher eine weitere Möglichkeit, um auf dem Campingplatz warme Speisen und Getränke zuzubereiten.

Er sieht aus wie ein kleiner mobiler Herd, und verfügt in der Regel über ein, zwei oder vier Kochplatten aus Gusseisen. Die Gusseisenplatten haben den Vorteil, dass sie eine hohe Wärmespeicherung besitzen und die Platten entsprechend auch nach dem Ausschalten des Kochers noch längere Zeit warm bleiben. Dadurch kann viel Energie eingespart werden.

Der Elektrokocher eignet sich jedoch nur dann, wenn auf dem Campingplatz ein Stromanschluss vorhanden ist. Gerade in südlichen Ländern ist die Stromversorgung nicht selten problematisch, weshalb man sich zuvor genau über die Gegebenheiten auf dem Campingplatz vor Ort informieren sollte.

Spirituskocher

Um auf dem Campingplatz Speisen schnell und einfach zubereiten zu können, ist ein Spirituskocher unverzichtbar. Ein Spititus- oder ein Campingkocher gehört in die Ausrüstung eines jeden Campers.

Der Campingkocher besteht in der Regel aus einem Brenner sowie einem Gestell, das zum Abstellen des Kochtopfes dient. Die einfachste Ausführung des Spirituskochers ist der Rechaud. Hier wird der Topf auf eine kleine Wanne gestellt, die zugleich als Vorratshalterung für den Brennstoff fungiert. Spiritus wird eingefüllt und angezündet. Der Rechaud funktioniert zwar im Prinzip wie alle anderen Spirituskocher auch, bringt jedoch nur eine recht geringe Leistung mit sich. Er dient deshalb hauptsächlich zum Aufwärmen oder Warmhalten von Speisen.

Das Trangia-System des gleichnamigen schwedischen Herstellers gleicht dem Rechaud, besitzt jedoch zusätzlich einen Außenzylinder, der an der Oberseite mit Düsen ausgestattet ist. Der Trangia Spirituskocher wird zunächst aufgeheizt, bis der Brennpunkt im Außenzylinder erreicht ist. Dann tritt dieser in Form von Gas aus den Düsen aus und ist einsatzbereit zum Kochen. Die einzelnen Teile dieses Spirituskochers können platzsparend ineinander gestellt und so bequem transportiert werden.

Zudem überzeugt der Trangia Kocher durch seine windgeschützte Konstruktion, die auch bei schlechten Wetterverhältnissen einen zuverlässigen Gebrauch gewährleistet.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Spiritus-Vergaser zum Camping mitzunehmen. Auch hier muss der Kocher zunächst vorgeheizt werden, indem etwas Spiritus in einer kleinen Wanne verbrannt wird. Der Spiritus-Vergaser brennt anschließend von selbst weiter und bringt eine verhältnismäßig hohe Heizleistung mit sich. Da der Tank vom Brenner getrennt liegt, ist auch eine größere Brenndauer möglich.

Vor allem für Einsteiger bietet sich der Spirituskocher wegen seiner einfachen Handhabung an. Zwar bringt er meist nur einen recht niedrigen Heizwert mit sich, weswegen vor dem Kochen zunächst vorgeheizt werden muss (vor allem bei niedrigen Temperaturen) – doch in der Regel reicht der Kocher für die Zubereitung einfacher Speisen mehr als aus.

Alternativ zum Spirituskocher kann auch ein Elektrokocher oder ein Gaskocher in die Camping-Ausrüstung gepackt werden.

Campingschlafsack

Damit der Campingurlaub die erwünschte Entspannung mit sich bringt und stets neue Energie für den kommenden Tag getankt werden kann, ist guter Schlaf Gold wert. Dies ist vor allem mit dem richtigen Campingschlafsack zu erreichen.

Das Angebot an Campingschlafsäcken ist groß – umso wichtiger ist es, beim Kauf verschiedene Kriterien zu beachten, und einen Schlafsack auszuwählen, der den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen genügt. Gewicht, Wärmeleistung, Größe und Material sind dabei die bedeutendsten Kriterien.

Daune und Kunstfaser sind die beiden Füllmaterialien, die beim Camping-Schlafsack am häufigsten zum Einsatz kommen.

Daunenschlafsäcke gewähren den Vorteil, dass sie ein relativ geringes Gewicht besitzen und zudem eine gute Wärmeleistung erbringen. Allerdings ist die Isolierwirkung auch abhängig von der jeweiligen Daunenfüllung. Diese besteht immer aus Federn und Daunen – je höher der Federanteil, umso niedriger ist die Wärmeisolation. Das Mischverhältnis von Federn und Daunen ist in der Regel in Gewichtprozenten vermerkt: 90/10 beispielsweise gibt an, dass 90 Prozent der Füllung Daunen, und 10 Prozent Federn sind. Daunenschlafsäcke verfügen außerdem über ein recht geringes Packmaß.

Der Kunstfaserschlafsack hingegen erweist sich meist als pflegeleichter und schlägt den Daunenschlafsack hinsichtlich des Preises und der Strapazierfähigkeit. Kunstfasern klumpen im Gegensatz zu Daunen auch nicht, wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben ist oder der Schlafsack nass werden kann. Die Isolationsfähigkeit bleibt deshalb auch unter diesen Bedingungen erhalten.

Welches Material das bessere ist, hängt maßgeblich davon ab, wie häufig und unter welchen Bedingungen der Schlafsack zum Einsatz kommen soll.

Es besteht die Möglichkeit, den Campingschlafsack mit einem Inlett auszustatten. Der dünne Hüttenschlafsack wird in den Campingschlafsack gelegt und verhindert so die Verschmutzung. Zudem lässt das Inlett sich schnell und unkompliziert reinigen und erhöht den Temperaturbereich des Schlafsacks um rund 5 Grad, was gerade beim Wintercamping von Vorteil ist.

Hinsichtlich der Größe ist es sinnvoll, den Campingschlafsack vor dem Kauf auszutesten bzw. sich beraten zu lassen. Denn ist der Schlafsack zu klein, fühlt man sich darin schnell eingeengt. Im umgekehrten Fall nimmt die Wärmeisolation ab, was beispielsweise zu unangenehm kalten Füßen führen kann.

Den Campingschlafsack gibt es in verschiedenen Ausführungen. Wer im Sommer zum Campen fährt, ist mit einem Deckenschlafsack gut bedient, der sich mit Hilfe des Reißverschlusses auch ganz einfach zur Decke umgestalten lässt.

Im Winter hingegen bietet sich ein Mumienschlafsack an, der eine hohe Isolationsfähigkeit mit sich bringt. Für die Übergangszeit gibt es auch Modelle, die eine Mischung aus Sommer- und Winterschlafsack darstellen.