Tunnelzelte sind insbesondere wegen ihres geringen Gewichtes und zugleich großzügigen Platzangebotes sehr beliebt. Sie eignen sich ideal für alle Camper, die gerne etwas mehr Raum zur Verfügung haben, und dennoch auf einen leichten Transport und Aufbau nicht verzichten möchten.
Zwei oder auch mehrere parallel zueinander stehenden Gestängebögen lassen das Zelt wie einen Tunnel erscheinen. Durch die in Längsrichtung fast senkrecht stehenden Innenzeltwände wird bei diesem Zelttyp deutlich mehr Platz gewährt als bei anderen Zelten.
Hinzu kommt, dass die nutzbare Fläche des Tunnelzeltes höher ist als bei anderen Zelttypen – rund 90 Prozent der gesamten Bodenfläche lassen sich nutzen.
Tunnelzelte besitzen, gerade bei größeren Ausführungen, oftmals mehrere Eingänge und verfügen über Moskitonetzfenster und Sonnendächer für gemütliche Stunden im Freien. Zudem lassen sich an die Zelte große Apsiden anbringen, die auch sperrigem Gepäck genügen Stellmöglichkeit bieten.
Der Aufbau von Tunnelzelten gestaltet sich relativ einfach. Die Gestängekanäle liegen im Außenzelt, sodass das Aufstellen auch von unerfahrenen Campern mühelos bewältigt werden kann. Tunnelzelte sind jedoch nicht freistehend, die Mindestanzahl der Heringe liegt bei 2, meist werden jedoch mehrere Heringe verwendet.
Steht das Zelt gut zur Windrichtung, erweisen sich Tunnelzelte als durchaus windstabil. Der Wind kann, wenn er auf die kleine Seite trifft, gut nach oben abgelenkt werden. Trifft der Wind jedoch auf die Breitseite des Zeltes, hat er eine recht große Angriffsfläche und kann das Zelt durchaus einmal zum Wanken bringen.
Mittlerweile gibt es jedoch auch Modelle von Tunnelzelten, bei denen auf das Problem der Windstabilität besonders eingegangen wurde. Hier wird dann eine gute Stabilität durch eine Minimierung der Stellfläche und eine Maximierung der nutzbaren Bodenfläche erreicht, was auch den Aufbau des Zeltes deutlich vereinfacht.
Die klassischen Campinglampen werden nach wie vor mit Gas, Benzin oder Petroleum betrieben. Hier ist die Lichtausbeute deutlich höher als bei einem Teelicht, und auch die Brenndauer ist länger. Gas-Campinglaternen bringen etwa 80 Watt an Leistung mit sich, während Benzinlampen rund 200 Watt bieten können. Hochwertige Petroleumlampen können sogar eine Helligkeit von bis zu 400 Watt spenden und eine Betriebsdauer von etwa acht Stunden gewährleisten.